Nach nur 11 Wochen im Amt wurde Manuel Baum bereits, nach einem kurzen Intermezzo mit Huub Stevens, durch Christian Gross ersetzt. Wir gucken uns den Mann genauer an, der in den letzten 10 Jahren in Saudi-Arabien und Ägypten tätig war und überlegen, wie es mit dem Ligaverbleib auf Schalke klappen könnte.

Kategorien: Podcast

Karsten

Karsten ist auf Kohle geboren, in der Stadt mit der ehemals höchsten Fördermenge Europas und in eine Familie von Püttologen. Er hat an der FH Gelsenkirchen irgendwas mit Computern studiert, später kam noch ein Doktor Titel dazu, und ein Master in Psychologie. Beruflich hilft er digitalen Organisationen dabei besser zu werden. Neben der Maloche theoretisiert er seit 2010 den König Fußball und gründete Halbfeldflanke zur Saison 2013/2014.

2 Kommentare

TheoBe · 29. Dezember 2020 um 17:13

Profi-Sport ist (leider) zu allererst Ergebnis orientiert. Unsere letzten 3 Trainer (ohne Interimslösungen) hatten alle eine mehr oder weniger lange Phase mit negativen Ergenissen. Alle 3 sind beurlaubt worden. Die längste Schonzeit hatte dabei David Wagner, vermutlich weil er mal ein Teil der Eurofighter war. Es könnte aber auch andere Gründe dafür geben. Es fehlt uns ja auch generell die Kohle für Personalinvestitionen.
Allen drei Trainern würde ich Fachkenntnis nicht absprechen, genausowenig wie das Bestreben, die Mannschaft und/oder die Einzelspieler zu verbessern. Nach meinem Empfinden haben das Tedesco und Baum ein wenig besser hinbekommen.
Was alle in ihren Negativphasen nicht geschafft haben, ist, die individuellen Fehler abzustellen und der Mannschaft das nötige Selbstvertrauen zu vermitteln, um wieder bessere Ergebnisse zu erzielen und einen Ziel orientierten Spielaufbau hinzubekommen.
Außerdem fehlte allen 3 entweder der Weitblick für personelle Notwendigkeiten (Spielaufbau, Außenverteidiger, Mittelstürmer) oder sie waren gegenüber der sportlichen Leitung nicht durchsetzungsfähig genug, um die erkannten Personalschwächen abzudecken.

Ich hoffe, dass Christian Gross es schafft, die richtigen Verstärkungen durchzusetzen und Kraft seiner Autorität unserer Mannschaft die benötigte Hilfestellung zu geben. Sollte auch er es nicht hinbekommen, werden wir uns nach meiner Meinung mit einer längeren Phase unterhalb der 1. Liga anfreunden müssen.

Wenn das so kommen sollte, sollten wir es als Chance verstehen, zurück zu unseren Wurzeln zu gehen und mit einer Struktur im Verein, die die Förderung der Knappenschmiede als Basis für die Erste zum Grundsatz hat. Dabei sollten alle Altersstufen mit derselben Philosophie trainieren, spätestens ab der U15.

Glückauf!

Theo Becker

Dennis Nigbur · 6. Januar 2021 um 23:15

Schöner Podcast, danke dafür und für den schönen Adventskalender!

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