Diesmal hat sich Karsten neben dem Max auch noch den Jan-Gabriel vom Paderball.com eingeladen. Gemeinsam gehen die 3 durch die verkorkste Hinrunde und überlegen was besser werden kann/muss. Dabei wird nicht neben den Spielen auch auf das Personal eingegangen und besonders natürlich auf den Coach.

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Karsten

Karsten

Karsten ist auf Kohle geboren, in Europas weltschönstem Herten nämlich, der Stadt, die mal die höchste Fördermenge in Europa hatte. Aufgewachsen in einer Familie von Püttologen studierte er an der FH Gelsenkirchen irgendwas mit Computern. Später zog es ihn in die Ferne zu den Wikingern, wo ihm erst bewusst wurde, wie viel Ruhrpott in ihm steckt. Nach hunderten von Herzklabastern, weil der elende Internetstream immer bei blau-weißen Torchancen abbrach, ist er als Doktor Labertasche wieder zurück in der Heimat (mit Dauerkarte in Block 5) und theoretisiert neben der Maloche den König Fußball. Weil aber seine Kumpels schnell davon genervt waren, verlagerte er das Ganze und gründete Halbfeldflanke zum Beginn der Saison 2013/2014.

1 Kommentar

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Lukas · 11. Januar 2019 um 11:23

Meiner Meinung nach, ist wie angesprochen, das erarbeiten einer individuellen Taktik für den jeweiligen Gegner genau das Problem. Es kann nicht funktionieren, da einfach die Trainingszeit – auch durch das internationale Geschäft, einfach fehlt.

Prinzipiell ist weniger mehr. Alle Spieler auf Schalke sind Profis und spielen gerne Fußball, weil sie es können. Wenn ich aber Kabinenansprachen oder ähnliches für sehr lange Taktikansprachen nutze, die Grundsätzlich zu jedem Spiel neu sind, dann overcoache ich die Mannschaft und erreiche diese ggf. auch nicht mehr. Hinzu kommt, dass die Spielweise mit dem ständigen Angelaufe, und das beginnend ab der ersten Reihe (Burgi & Co.) die Spieler an ihre Leistungsgrenze bringt. Derartiges bringt hohe Ermüdungserscheinungen und somit auch Verletzungsanfälligkeit mit. Auf Dauer sollte das nicht gefahren werden.

Das ständige “Starfelfgewechsel”
Das die Startelf aus Belastungsgründen des öfteren gewechselt wird sollte jedem einleuchten. Das aber teilweise auf so vielen Postionen gleichzeitig gewechselt wird, ist aus meiner persönlichen Sicht nicht nachvollziehbar. Fußball ist keine Atomphysik sondern ein Mannschaftssport und dieser lebt nun mal vom Zusammenspiel. Das funktioniert so aber nicht. Man sieht es durchaus sehr oft, dass dann auf ein mal die Fehlpassquote auf der Linken oder Rechten Außenbahn bei Rotationen explodiert. Spiele werden anders eröffnet, da andere Spielweise des jeweiligen Spielertyps usw.

Unsere Torgefahr bzw. die Abschlussschwäche liegt meines Erachtens u.a. an einem folgenden Punkt. Laufwege in die Spitze oder ein klassisches “durchstecken” im oder am Sechzehner kann gar nicht funktionieren. Zumindest nicht bei einem schnellen Umschaltspiel welches ja immer wieder angesprochen wird.
Wenn Beispielsweise ein Embolo oder Burgi die Bälle bereits am gegnerischen Sechzehner anlaufen oder, wie auch immer, in der Nähe der gegnerischen Eckfahne und anschließend durch Zufall den Ball erobern – denke ich kaum, dass ein Embolo oder Burgi noch viel Luft haben die Wege in die Spitze zu gehen. Zu mal diese ja sowieso überall auf dem Platz rumschwirren, nur nicht da wo Sie gute Abschlussmöglichkeiten sich durch Zuspiel generieren könnten.

Und das Thema Leipzig gegen Schalke. Also bei diesen Spiel fehlt mir jegliches Verständnis gegenüber dem Trainerstab – aber auch das des Managements. Wie kann man sagen, dass man mehr als ein Unentschieden nicht in Leipzig herausholen kann und somit maximal mitspielen kann. Das ist meiner Ansicht nach eine ausgesprochene Arbeitsverweigerung vom Trainer- und Managementstab vor dem Spiel. Denn ein großer Verein mit viel Tradition, der international spielt und gewissen Ansprüche hat, geht mit dieser Einstellung in das Spiel. Kurz danach kommt Streich mit seinen Freiburger Jungs und gewinnt 0:3.

Ob Streich die gleiche Ansicht hatte, wie die Verantwortlichen von Schalke vor dem Spiel gegen Leipzig, wage ich zu bezweifeln. Das ist peinlich. Mehr nicht.

Auch Rudy. Ein Rudy kann nicht in das System von Tedesco passen. Rudy ist ein Spieler, der das Spiel mit Überblick eröffnet und auch gerne mal lange Bälle in die Füße spielt. Das ist auch gut so. Aber Bälle erobern und das Spiel dem Gegner überlassen, ist nicht Rudys Geist. Das hätte man vor der Verpflichtung sehen müssen.

Und bitte. Salif Sané mag ein guter Verteidiger, auch durch seine Größe sein. Aber bitte bitte bitte bitte gebt ihm nicht den Ball um das Spiel zu eröffnen. Eine derartiges langsames vorstoßen und gewinke, dass sich doch mal jemand sich anzubieten, zerstört das Aufbauspiel bereits aus der letzten Reihe. Jetzt kann man sagen, dass Sané keine Anspielmöglichkeiten hat. Das stimmt aber nicht. Denn durch das langsame nach vorne “geier” hat der Gegner jeder Zeit der Welt um wirklich jede Anspielstation oder jeden Raum zu zustellen. Stichwort: Durchschaubar.

Ich hoffe die Rückrunde wird besser – aber ich bezweifle es. So ehrlich sollte man sein, denn die jetzigen Indizien sprechen nicht dafür. Der Schlüssel zum Erfolg ist die Geschwindigkeit.

Wie Werner Lorant schon im Training brüllte: ” Vorwärts spielen , Vorwärts spielen. Das scheiße gegkicke hintenrum!”

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