Nach den Siegen gegen Hertha, Paderborn und Mainz musste der FC Schalke am 6. Spieltag zum Champions League Teilnehmer und Tabellenführer nach Leipzig. Für Schalke, so der allgemeine Konsens im Vorfeld der Partie, der nächste richtige Härtetest, nach den Spielen gegen Gladbach (1. Spieltag, 0:0) und Bayern München (2. Spieltag, 0:3). Eine Aufgabe, die ein erstaunlich selbstbewusstes Schalke mit Bravour bestehen sollte. Dank einer unerwarteten Umstellung von David Wagner und (mal wieder) Amine Harit.

Leipzig mit Viererkette, Schalke mit Raute

RB-Coach Julian Nagelsmann ließ seine Mannen in der bisherigen Saison hauptsächlich entweder in einem 3-5-2 (genauer gesagt 3-3-2-2) oder im 4-4-2 (bzw. 4-2-2-2) auflaufen. Was in beiden Formationen identisch ist, ist das offensive ,,Trapez” bestehend aus zwei offensiven Mittelfeldspielern (in der Regel Forsberg und Sabitzer) und zwei Stürmern (Werner und Poulsen). Der wesentliche Unterschied in beiden Formationen liegt in der Statik im Spielaufbau (einmal eine 4-2-Anordnung, einmal ein 3-3). Diese Varibilität ist einer der Gründe dafür, warum Nagelsmann es bisher schaffte den pressing- und konterstarken Leipzigern, nun auch noch ein sehr starkes Ballbesitzspiel beizubringen.

Gegen Schalke entschied Nagelsmann sich für das 4-4-2. Amadou Haidara und Diego Demme bekleideten die Sechserpositionen, die Viererkette bildeten Mukiele, Upamecano, Kapitän Orban und Halstenberg. Das Offensivquartett der Leipziger bestand wieder aus Sabitzer, Forsberg, Poulsen und Werner, nachdem Forsberg und Poulsen beim 3:0-Auswärtssieg in Bremen nicht in der Anfangself standen. Im Tor stand natürlich Peter Gulasci. Also keine Rotation im Hinblick auf das CL-Spiel unter der Woche gegen Olympique Lyon.

Auf der Schalker Seite gab es im Vergleich zum 2:1-Sieg gegen Mainz 05 personell lediglich eine Änderung: der 19-jährige Rabbi Matondo, der in der Vorbereitung auf sich aufmerksam machte, dann aber durch eine lästige Fußverletzung ausgebremst wurde, gab sein Saisondebüt, dafür musste der zuletzt formschwache Daniel Caligiuri auf der Bank Platz nehmen.

Dies bedeutet also, dass Wagner eins zu eins tauscht; Matondo beginnt auf der rechten, Harit auf der linken Seite und McKennie bekleidet, wie bereits gegen Mainz, die Zehnerposition in Wagners 4-2-3-1-System – denkste! Erstmals in dieser Saison rückte Wagner von seinem favorisierten 4-2-3-1 ab und schickte Schalke in einer 4-1-2-1-2-Formation auf den Platz. Vor der inzwischen gewohnten Viererkette (Kenny, Stambouli, Sané, Oczipka) spielte Mascarell als alleinige Sechs, McKennie und Serdar begannen auf den Halbpositionen, Harit auf der Zehn und den Doppelsturm bildeten Burgstaller und eben Matondo. Nachdem Wagner auf diversen Pressekonferenzen mehrfach betonte, dass man sich, anders als sein Vor-Vorgänger Domenico Tedesco es tat, nicht nach nach dem Gegner ausrichten möchte, kam diese Umstellung sehr überraschend, jedoch sollte sie sich als kluger und sicherlich auch spielentscheidender Schachzug entpuppen.

Wagners Raute gegen den Ball

In 90(+ 2x 5) Minuten hatte Schalke lediglich 36% Ballbesitzanteile. Dementsprechend wichtig war das Verhalten im Spiel gegen den Ball, speziell das Anlaufverhalten. Hier forderte Wagner seinen Spielern, vorallem den vier Mittelfeldspielern (weswegen er auch zwei der vier im Laufe der zweiten Hälfte auswechselte) alles ab. In 90 Minuten lief Schalke 124,45km und lag damit deutlich über dem Durchschnitt der bisherigen Saison (117,59km).

Schalke spielte in der ersten Hälfte ein mutiges Angriffspressing. Zwar konnte man Leipzig dadurch nur selten wirklich zu Fehlern zwingen, aber es gelang über weite Strecken der ersten Hälfte, die Leipziger Offensive im Zaum zu halten. So ist RB vor der Pause nur zweimal nennenswert zum Abschluss gekommen (die Chancen hatten es jedoch in sich).

Im Aufbauspiel der Leipziger übten die Schalker vorallem Druck auf die Außenverteidiger aus, da RB gezwungen war viel über die Flügel aufzubauen, da die Schalker Mitte, aufgrund der Vierfachbesetzung im zentralen Mittelfeld, dicht war. Grundsätzlich ist das ein Mittel, dass man in dieser Saison von Schalke schon häufiger gesehen hat. Dies geschah diesmal allerdings nicht über einen Außenbahnspieler und den ballnahen Stürmer, sondern die Rautenspieler spielten hierbei eine wichtige Rolle.

Schalker Anlaufverhalten bei Ballbesitz Mukiele

Bei Ballbesitz Mukiele schob Serdar links raus und doppelte zusammen mit Matondo, der zudem Upamecano im Deckungschatten behielt, den Leipziger Rechtsverteidiger. Oczipka stellte die Außenbahn zu, Mascarell und der eingerückte McKennie den Leipziger Zehnerraum und Harit den Sechserraum (bei Ballbesitz Halstenberg selbes Bild, nur spiegelverkehrt). So ergab sich ein asymetrisches 4-2-2-2 seitens der Schalker. Somit hatte Schalke auf der Ballseite jeweils eine Überzahlsituation. Zusätzlich stellte der ballferne Stürmer (in diesem Fall also Burgstaller) den Passweg zum ballfernen Innenverteidiger zu. So bekam Schalke auf der Seite immer wieder Zugriff auf die Leipziger.

Schalker 4-3-1-2-Staffelung beim Verteidigen in der eigenen Hälfte

Dies ging jedoch nicht immer auf, da Leipzig bekanntermaßen in der Lage ist, auch unter Druck spielerische Lösungen zu finden. So konnte RB oftmals das sehr gute Schalker Pressing trotzdem überspielen und Schalke in die eigene Hälfte drängen. Den eigenen Strafraum verteidigte Schalke in einem 4-3-1-2, wobei Harit und/oder der ballnahe Stürmer auch oft auf den Flügel auswichen um die Rautenspieler und Außenverteidiger zu unterstützen. Dies war vor allem im zweiten Durchgang nötig, da Leipzig beim Stand von 0:2 versuchte den Schalker Strafraum mit teilweise bis zu acht Mann zu belagern.

Auch, wenn Leipzig über 90 Minuten zur ein oder anderen Chance kam, weil die unbestrttene individuelle Qualität der Sachsen manchmal einfach nicht zu verteidigen war, machte Schalke insgesamt doch einen sehr stabilen und konzentrierten Eindruck und präsentierte sich in der Strafraumverteidigung gewohnt zweikampfstark.

Auf den Spuren von Tedesco? – Lange Bälle als Gegengift gegen Leipziger Pressing

Das Offensivspiel der Schalker beruhte sich hauptsächlich auf Umschalt- und Kontersituationen nach Ballgewinnen. War es den Schalkern nicht möglich schnell umzuschalten, wurde der Ball oft lang auf meist Burgstaller oder McKennie geschlagen um das Leipziger Pressing zu umgehen. Hierfür kippte Mascarell meist zwischen die Innenverteidiger ab, um gegen Werner und Poulsen eine 3gg2 Situation zu kreieren, damit diese Stambouli und Sané nicht direkt unter Druck setzen konnten. Die übrigen Mittelfeldspieler drängten in den Leipziger Sechserraum um dort gegen die Doppelsechs von RB Überzahl im Kampf um den zweiten Ball zu schaffen. Konnte Schalke den zweiten Ball gewinnen, hatte man so direkt auch die Möglichkeit mit mindestens fünf Mann in Leipzigs Sechzehner zu kommen, wie zB bei Jonjoe Kennys Chance in der 20. Minute.

So schlug Schalke in insgesamt 100 gespielten Minuten 80 lange Bälle. Bei 36% Ballbesitz macht das also im Schnitt mehr als zwei lange Bälle pro 60 Sekunden Schalker Ballbesitz. Am Ende stand zudem eine Passquote von 66%, dem niedrigsten Schalker Wert der bisherigen Saison. Da werden Erinnerungen wach, an das legendäre(!) Schalker Gastspiel bei Leipzig in der vergangenen Saison, für das man damals eine Menge Spott über sich ergehen lassen musste. Damals hatte Schalke bei 32% Ballbesitz, 87 lange Bälle geschlagen und insgesamt eine Passquote von 54%. Das Spiel endete aber bekanntlich nur 0:0. Der Unterschied: Schalke trat diesmal deutlich selbstbewusster und mutiger in Leipzig auf, hatte mit Harit und Matondo mehr Tempo für Kontersituationen auf dem Platz als in der vergangenen Saison und hatte unter dem Strich auch etwas Spielglück (strittiger Elfmeter und zwei Lattentreffer von RB). Dennoch sind die Stilmittel, mit denen man zum Punkterfolg (bzw. in der vergangenen Saison Punkt-,,Erfolg”) kam Ähnliche. Nur hat Schalke es diesmal einfach besser gemacht.

Standardsituation und Harit bringen Schalke den Sieg

Gewonnen hat Schalke das Spiel aber am Ende natürlich durch die drei erzielten Tore. Das 0:1 brachte eine einstudierte Ecke von rechts, die Mascarell am ersten Pfosten an den zweiten Pfosten verlängert, wo Salif Sané mit seinen ,,gefühlten drei Metern” (Zitat Marcel Halstenberg im Interview bei Sky) den Ball nur noch zu seinem bereits zweiten Saisontor einköpfen muss. Damit beendet Schalke eine Serie, denn Leipzig hat bis dahin im Kalendarjahr 2019 noch kein Kopfballgegentor kassiert.

Das 0:2 folgte eine knappe Viertelstunde später nach einer strittigen, aber nicht unberechtigten Elfmeterentscheidung nach VAR. Der neue Schalker ,,Unterschiedsspieler” Amine Harit übernahm die Verantwortung in Vertretung von Daniel Caligiuri und verwandelte zur 0:2-Führung, womit S04 dann auch in die Pause ging.

Nach der Pause warfen die Gastgeber gleich zu Beginn der zweiten Hälfte alles nach vorne, wordurch Schalke einige Konterchancen bekam. Eine davon nutze Rabbi Matondo auf Vorlage von Harit zum 0:3, wodurch das Spiel bereits in der 59. Minute entschieden war. Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass Leipzig durch einen Bock von Alexander Nübel zum Anschlusstreffer in der 84. Minute durch Emil Forsberg kam. Am Ende stand dennoch ein verdienter Schalker Auswärtssieg, der erste überhaupt in Leipzig.

Heeee! Schalke ist die Macht!

Schalke gewinnt. Mal wieder. Zum 04. Mal in Folge. Und das nicht gegen Hertha, Mainz oder Paderborn. UND wir sind wieder vor den Gelben. Die Meisterschaft ist uns eigentlich jetzt schon nichtmehr zu nehmen! Oder?

Ja, momentan macht es wieder richtig Spaß mit S04. Das war vor wenigen Wochen nicht unbedingt so zu erwarten. Dennoch scheint Schalke dazu gelernt zu haben. Man scheint die derzeitige Situation realistisch einschätzen zu können und drückt auf die Euphoriebremse. Und wenn die Nordkurve von der Meisterschaft singt, weiß inzwischen vermutlich jeder, dass da mindestens eine Priese Selbstironie dabei ist.

Schalke tut gut daran, auch weiterhin auf dem Boden zu bleiben, die Momentaufnahme einfach nur zu genießen und, so abgedroschen die Phrase auch ist, von Spiel zu Spiel zu schauen. Nächster Gegner in der Liga ist der Schalker Angstgegner aus Köln-Müngersdorf. Man darf gespannt sein, ob David Wagner jetzt Blut geleckt hat und wieder fleißig an der Taktik schrauben wird, oder ob es wieder zurück zum altbewährten 4-2-3-1 geht.


René

René

2006 durch die WM im eigenen Land wurde der damals 7-jährige René vom Fußballfieber gepackt. Wenige Monate danach folgte der Schalke-Virus, der ihn knapp 10 Jahre später dazu verleitete zu beschließen fortan mindestens einmal pro Monat den rund 300km weiten Weg von Mannheim nach Gelsenkirchen anzutreten um den FC Schalke 04 in der Nordkurve aktiv zu unterstützen. Heute studiert der inzwischen 20-jährige Mannheimer, Sportjournalismus und Sportmanagement in der Kurpfalzmetropole und geht am Wochenende entweder seinen Kumpels oder ein paar Leuten auf Twitter mit Taktikanalysen und Statistiken auf den Geist. Seit 2019 hat er nun auch die Möglichkeit dies hier zu tun.

4 Kommentare

Avatar

Malaoshi · 30. September 2019 um 23:42

Glückwunsch René zu dieser hervorragenden und scharfsinnigen Analyse, besonders gefallen mir Deine Finten und Täuschungen (Matondo, Tedesco). Im Spiel ist mir zudem aufgefallen, dass wir nicht einen Schwachpunkt in der Mannschaft hatten, das habe ich selten so gesehen. Ausnahmslos alle haben sich ein gutes Zeugnis verdient. Im Unterschied zum Beginn der Saison kommen auch mehr Bälle an, trotz riskanter Pässe. Die Pässe in der Dosen-Abwehr waren immerhin noch gefahrenträchtiger. Unser Team findet mehr zusammen, kennt die Laufwege – öfter, wenn auch nicht immer. Vernünftig, dass Du ein bisschen auf die Euphorie-Bremse trittst. Genießen können wir Spiel und Ergebnis trotzdem, und uns auf die Nächsten freuen… Danke & Glückauf

    René

    René · 1. Oktober 2019 um 17:35

    Danke dir für dein Feedback. Dass wir keinen Schwachpunkt im Spiel hatten, den Eindruck hatte ich optisch auch, wobei SofaScore oder andere Bewertungsplattformen da anderer Ansicht waren. Dass die Zahl der individuellen Fehlern stark reduziert war, das ist mir auch aufgefallen. Vorallem in Gladbach am 1. Spieltag haben wir davon, vorallem im Aufbauspiel, ziemlich viele produziert. Ein Grund für diese Entwicklung ist zum Einen sicherlich, wie du schon sagtest, dass die Automatismen immer besser greifen, zum Anderen aber auch das Selbstvertrauen, dass die Jungs durch die letzten Ergebnisse gesammelt haben. Insgesamt macht es wirklich erstaunlich viel Spaß momentan, aber wie gesagt, würde ich das Ganze noch mit Vorsicht genießen. Glück Auf!

Avatar

ES · 1. Oktober 2019 um 12:10

Gratuliere ebenfalls zum tollen Einstand. Ergänzend zum Schalke Spielaufbau: Wenn Mascarell sich in die damit formierte Dreierkette fallen lässt, geht Serdar auf die zentrale Sechserposition. Das geht in den letzten Spielen immer so und der Serdar macht das sehr stark. Der Spielaufbau und/oder lange Ball dann meistens über rechts, klar, da im Zweifelsfall einer mehr rechts steht mit McKennie.

Insgesamt ein sehr gutes Ausbalancieren von Bewegungen, Stambouli mit teilweise sensationellem Timing und Gefühl für die richtige Höhe, Kenny, der oft im richtigen Moment ins Halbfeld rückt. Dadurch auch optimal aufgestellt fürs Gegenpressing (kein einziger echter Konter der Leipziger, obwohl Schalke gar nicht tief stand).

Dein Vergleich mit letzter Saison ist naheliegend und doch hat jeder das Gefühl, dass sich die Dinge anders verhalten. Warum? Zum Einen finde ich das Verhalten gegen den Ball zwar gut trainiert, aber nicht statisch und damit etwas unberechenbarer. Zum Zweiten sind die Aktionen mit Ball wesentlich durchdachter. Wir sehen seit Langem die in den vergangenen Jahren vielbeschworene (und vermisste) Gruppentaktik. Wir sehen sinnvolle Entscheidungen, überlegte Aktionen, richtige Fortsetzungen, ordentliche und passender Dribblings und ab und an kleine Kombinationen. Das gelingt unter dem starken Gegnerdruck nicht immer (daher 66% Passquote), aber dann hat man oft auch ein Foul gezogen, einen Einwurf erzielt, das Spiel weiter nach vorne verlagert. Und manchmal erzielt man auch eine Ecke, die Dank Standardtraining die Dose öffnet.

    René

    René · 1. Oktober 2019 um 17:57

    Auch dir Danke für deine Kritik.

    Zum Abkippen: Im 4-2-3-1 habe ich das auch so wahrgenommen, dass Serdar den Sechser/Achterraum einnimmt, wenn Mascarell abkippt. (Erinnert stark an Goretzka/Geis unter Breitenreiter.) Gegen Leipzig war das aufgrund der Raute oft bisschen anders. Zumal Schalke auch viel mit langen Bällen hantiert hat und dementsprechend, wie von mir erwähnt, beide Achter sich Richtung Zehnerraum vorgeschoben haben und der Sechser-/Achterraum dadurch teilweise gänzlich unbesetzt war. Wenn Schalke versucht hat nach Ballgewinn flach und direkt zu spielen dann, wie du schon sagtest, meist über rechts. Sicherlich auch dadurch bedingt, dass Sabitzer defensiv etwas fleißiger ist, als Forsberg und sich dadurch auf der rechten Schalker Seite Räume ergeben haben. Bei langen Bällen ging auch mehr über rechts, weil Burgstaller und McKennie in der Luft offensichtlich einfach stärker sind, als Serdar und Matondo auf links.
    Ansonsten kann ich dir nur zustimmen. Stambouli zeigt, warum Wagner ihn als “die Überraschung der Saison” geadelt hat, Kenny offensiv sehr stark und zur Gruppentaktik bin ich auch bei dir. Was aber dann doch noch starke “Tedesco´sche” Züge hatte, war die Entstehung der 3 Tore. Eine Ecke, ein Elfer, ein Konter. So ging das 2017/18 ja im Prinzip in jedem Spiel. Mal sehen, ob Sané der neue Naldo werden kann. Schaut man auf seine Stats ist er auf dem besten Weg dahin.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.