Was für eine komische Saison. Erst die Hinrunde, bei der das Spiel von Schalke 04 und dessen Tabellenplatz nicht wirklich zueinander passten. Dann die Rückrunde in der die Punktejagd praktisch komplett verweigert wurde. Eine historische Einordnung liefert der Herr Wieland, hier gucken wir mal auf ein paar Details.

Kader nicht einsatzfähig

Eines der großen Probleme dieser Saison war der Kader. An den letzten vier Bundesligaspieltagen hatte Schalke laut Goalimpact jeweils den schwächsten Kader aller Bundesligisten. Ein Grund dafür sind die vielen Ausfälle. Knapp ein Drittel des Kaders stand während der Rückrunde durchschnittlich nicht zur Verfügung. Der Hauptgrund dafür war, dass Schalke die zweitmeisten Verletzten ligaweit hatte. Gleichzeitig fehlte es dem Kader an Tiefe um dies zu kompensieren.

Anteil nicht einsatzfähiger Spieler pro Spieltag. Quelle: Transfermarkt.de

Generell hat Schalke auch den jüngsten Kader der Liga. 9 der 20 jüngsten Startaufstellungen der vergangenen Saison kamen von David Wagner. Und das war ja auch der Plan, Schneider trat an um den Kader massiv zu verjüngen und verschlanken. Schalke wollte ein spannendes Team für jugendliche Fußballer werden. Ein Drittel der eingesetzten Spieler waren U21. So viel wie in keinem anderen Team. Jung bedeutet aber häufig auch, dass es noch an Qualität und Konstanz hapert.

Verletzungstabelle
Verletzungstabelle von Fusballverletzungen.com

Einsatzzeiten für Jungspieler

Interessant wird die Kaderverteilung, wenn sie mit Einsatzzeiten in Verbindung gebracht wird. Rechnen wir die Torhüter mal raus, sind 44,8% der eingesetzten Spieler 22-27 Jahre alt und kommen gemeinsam auf 46,7% aller Einsatzminuten. Also praktisch gleich. Das verschiebt sich allerdings in den beiden anderen Alterskategorien. 34,5% der eingesetzten Spieler sind 21 Jahre und jünger (also gut ein Drittel), kommen aber nur auf 24,7% der Einsatzminuten (ein Viertel). Auf der anderen Seite sind 20,7% der eingesetzten Spieler 28 Jahre und älter, kommen aber auf 28,6% der Einsatzminuten.

Altersverteilung der eingesetzten Spieler in der Bundesliga. Quelle: Fussballdaten.de

Dafür gibt es zwei Gründe: Bastian Oczipka (31) und Daniel Caligiuri (32). Die beiden Dauerbrenner allein kommen auf 5315 Spielminuten (17,2%). Und Beide verkörpern das, was vom Boulevard gern als Typen und Leitfiguren gefordert wird. Noch dazu spielen sie recht konstant und sind flexibel. Alles Punkte, die in dem sehr jungen Team mit dem Durchschnittsalter aller eingesetzten Spieler von 24,25 Jahren wichtig erscheinen.

Leider habe ich keine Daten von anderen Teams um zu überprüfen, ob diese Unwucht auch dort vorkommt, ich gehe aber davon aus. Mit Kabak (1774 Spielminuten), Matondo (1166), Miranda (781), Kutucu (660) und Boujellab (415) konnten aber auch viele der jüngeren Spieler Einiges an Bundesligaluft schnuppern. McKennie (2076) hatte sich ja letzte Saison bereits etabliert.

Das Ziel von Schalke ist es jedes Jahr ein bis drei Spielern aus der Knappenschmiede an die Profis heranzuführen. Wirklich etabliert hat sich in dieser Saison aber Keiner der Neuen:

  • Kutucu ist zwar Fanliebling, läuft im Pressing aber immer noch rum wie Falschgeld und von der Torgefahr der ersten Kurzeinsätze ist auch nichts mehr übrig.
  • Boujellab scheint da deutlich weiter, will aber ins Mittelfeld, das noch eher gut besetzt ist.
  • Gleiches Problem für Mercan, der zu nochmal anderthalb Jahre jünger ist und zu deutlich weniger Einsätzen kam.
  • Auch Thiaw hatte in den wenigen Spielminuten eigentlich keine Gelegenheit irgendwas zu zeigen.
  • In den letzten Partien sorgte Bozdogan zwar für Aufsehen, aber aus drei Einsätzen Rückschlüsse zu ziehen wäre wohl verfrüht.

Die Frage bleibt, warum es so wenige Einssatzminuten für die Kandidaten aus der Knappenschmiede gab. Zum Einen hat das natürlich mit der Qualität der Spieler zu tun. Zum Anderen aber auch mit dem Abwärtstrend.

System blieb konstant

Grundsätzlich änderte sich dabei am System eigentlich nichts, auch wenn die Grundformationen etwas variierten. Über die ganze Saison spielte Schalke praktisch gleich, von Nuancen mal abgesehen. Außer im Forechecking (hier wurde die gegnerische Formation meist mehr oder weniger gespiegelt) und in der Endverteidigung bildete sich irgendwie immer eine Art 3-4-3.

In der Hinrunde kippte Mascarell meist ab, nach seiner Verletzung spielte Schalke oft direkt mit 3 Verteidigern und später dann gerne mit einer pendelnden 3er Kette, also eine 4er Kette, in der der ballnahe Außenverteidiger den Schulterschluss zu den Innenverteidigern sucht und der ballferne höher rückt.

Vorne formierten sich auch meist 3 Spieler. Entweder in einem 1-2 Aufbau oder andersrum. Das war mal der 10er oder ein 8er, der zur Doppelspitze dazu kam, mal ein Stoßstürmer vor zwei Offensivspielern.

Der Rest im Mittelfeld war recht variabel. Die Außenverteidiger schoben meist hoch und waren eigentlich Außenmittelfeldspieler. Dabei wurde allerdings Wert drauf gelegt, dass die 2-3 Spieler die eher zentral postiert sind, viel auf die Flügel ausweichen. In besseren Spielen wurde so viel Überzahl erzeugt, in schlechteren Spielen gab es viele Löcher.

Das ziel des Spiels war den Gegner einzuschnüren, selbst im Ballbesitz. Gegenpressing war der Fokus. Bei Ballgewinn sollte der Umschaltmoment für schnelle Konter genutzt werden. Das ging dann meist durchs Zentrum um kurz vor dem Strafraum auf die Flügel zu spielen. Von da sollte eine Hereingabe kommen.

Die Idee war die Verteidigung auseinander zu ziehen. Wenn der Ball zentral kommt, zieht sich der Gegner da zusammen, geht der Ball plötzlich auf die Außenbahn, muss sich die Verteidigung umorientieren, auseinanderziehen und Meter machen. Da wollte Wagner reinstechen. Das funktionierte in der Hinrunde ein paar Mal ganz gut, in der Rückrunde gar nicht mehr. Der Grundbaustein für all das ist das eigene Pressing.

Probleme mit dem Pressing

Wagner wurde geholt um das Spiel auf Schalke zu etablieren, dass dem Verständnis der Führung nach von den Fans gewünscht wird. Schnell und intensiv soll es sein. Also baute er über weite Teile der Hinrunde das stärkste Pressing der Liga auf. So wurden die Punkte eingefahren die am Ende für die ganze Saison reichen mussten. (Hauptsächlich übrigens zu der Zeit, in der Tönnies suspendiert war.)

Für so ein Pressing ist eine gute Abstimmung aber unabdingbar. Anlaufverhalten, Aufrücken und Ausbalancieren – wenn das nur bei einem Spieler wackelt, fällt das ganze Konstrukt zusammen. Dies wurde offensichtlich stark trainiert und Spieler, die sich dabei nicht empfehlen konnten, wären ein Risiko fürs Spiel gewesen.

Schon in der zweiten Hälfte der Hinrunde begann dann die Misere (Hinrunden Analyse). Erst verletzte sich Stambouli, dann Sané. Damit fingen die Umbauarbeiten an, die nachhaltig Schalkes Pressingsicherheit ins wanken brachten. Spieler verletzten sich, standen halb-fit im Kader, brachten ihre Qualität nicht auf den Platz und dergleichen mehr.

Wagner versuchte noch das auszugleichen, doch nachdem die Bayern zu Beginn der Rückrunde eine Blaupause boten, wie das Schalker Pressing auszuhebeln ist, war der Drops gelutscht und Schalke geriet in den freien Fall. Unterdessen musste Wagner weiter Woche für Woche umstellen. Das machte es nicht einfacher.

Virtueller Trainerwechsel

Nach der Corona-Pause wirkte es, als wäre ein neuer Trainer an Board, denn Wagner machte das, was ein neue Trainer üblicherweise macht: zunächst versuchen die Defensive zu stabilisieren. Es wirkte, als müsste das Team wieder komplett bei Null anfangen.

Schalke stand extrem tief, das Pressing funktionierte praktisch gar nicht mehr. Der Fokus wurde nur noch auf die Defensivarbeit gelegt. Schalke hatte in der Geisterspielzeit von allen Bundesligisten die meisten Defensivaktionen in der gegnerischen Hälfte, sagt Constantin Eckner.

Nach und nach arbeitete sich Schalke zurück, leider aber sehr langsam. Gleichzeitig stimmte der Einsatz eigentlich immer. Oft war die zweite Halbzeit trotz Rückstands die Bessere. Das Team hängte sich rein, wenn auch oft nur phasenweise bis zu einem gewissen Punkt an dem es einen sprichwörtlichen Nackenschlag gab und die Moral gebrochen wurde.

Beim letzten Spiel in Freiburg war das schön zu verfolgen. Schalke mit einer starken Partie, Chancen erarbeitet, Konter ganz gut ausgespielt, Freiburg kaum ins Spiel gelassen und erst recht nicht gefährlich vors Tor. Trotzdem stand es zur Halbzeit 2:0 für die Breisgauer. Als dann nach 40 Sekunden der zweiten Halbzeit noch ein Tor dazu kam, war Schalke endgültig geschlagen.

Übersicht geschossener und erwarteter Tore/Gegentore. Quelle: BStat (TwitterWebsite).

Das Toreschießen

Das Hauptproblem dieser Saison ist allerdings das Toreschießen und das Erarbeiten von Torchancen gewesen. Schon während der Hinrunde haben wir angemerkt, dass Schalke zwar Ergebnisse einfährt, aber eigentlich über seine Verhältnisse spielt und dass das Offensivspiel sich verbessern müsse, sonst wird das nix. Wir haben gesehen: Es wurde nix, weil das Offensivspiel nicht verbessert wurde.

Das Pressing konnte lange die Anzahl der zu erwartenden Gegentore niedrig halten. Als es jedoch auseinander fiel, kamen auch die Gegentore. Um das Pressing aber zu stabilisieren wurden mehr Ressourcen benötigt, die Mannschaft stand tiefer, entsprechend wurde das Offensivspiel sogar geschwächt.

Performance Entwicklung. Quelle: BStat (TwitterWebsite).

Die Grafik zeigt einen 10 Spiele langen Durchschnittswert und somit die Entwicklung über die Saison hinweg. Grün für die Tore, rot für die Gegentore. Die Linie ist jeweils der erwartete Wert (also xG, bzw. xGA) und am anderen Ende des Farbbereichs liegen die tatsächlichen Werte (also die geschossenen Tore, bzw. die eingeschenkt bekommenen).

Bei der Grafik ist auffällig, dass Schalke während der Hinrunde sowohl mehr Tore erzielt hat, als erwartet wurden, als auch weniger Tore bekam, als errechnet. Also erzielte Schalke überdurchschnittliche Ergebnisse. Sowas würde ich Overperformance nennen. In der Rückrunde hat sich aber beides umgedreht. Es gab noch mehr Gegentore, als sowieso schon erwartbar waren (im Schnitt ein dreiviertel Tor mehr sogar, historischer Rekord) und es wurden gleichzeitig weniger Tore erzielt, als vorhergesagt. Das nenne ich Underperformance.

Entwicklung des Performance Vergleichs im Saisonverlauf. Quelle: Philip

David Wagner

Die schlechteste Bilanz aller Schalker Trainer in der ersten Saison. Die längste Sieglosserie der Vereinsgeschichte. Nur ein Sieg in der Rückrunde. Gründe für einen Trainerwechsel nach den branchenüblichen Mechanismen gäbe es genug. Ich hoffe trotzdem, dass er bleibt.

Wagner hat es geschafft einer sehr jungen Truppe ein unfassbar starkes Pressing beizubringen und eine Team zu formen, dass nicht den Einsatzwillen vermissen lässt. In seinen Analysen hat er die Kernthemen immer offen angesprochen, darunter auch, dass die Kaderqualität gering ist. Viele haben ihm das als beleidigend gegenüber den eigenen Spielern ausgelegt. Ich glaube nicht daran. Ich sehe eher jemanden, der ehrlich ist und sich traut, wo nötig den Finger in die Wunde zu legen. Er war auch der Einzige, der sich im Rassismus-Fall vorsichtig positioniert hat.

Obwohl Wagner jetzt kein Wundertrainer ist, glaube ich auch nicht, dass er besonders schlecht ist. Es wird aber erwartet, dass er aus einem Misthaufen eine Marmorbüste zaubert. Entsprechend wird das mit dem nächsten Coach auch nicht anders enden, wenn nicht an den eigentlichen Baustellen gearbeitet, sondern immer nur nach dem Prinzip Hoffnung der Trainer gewechselt wird.

Eingetragener Verein

Aber auch neben dem Sportplatz war so einiges los diese Saison. Tönnies mit seiner rassistischen Aussage und wie Schalke 04 mit dem offensichtlichen Diskriminierungsfall umgegangen ist, die fast-Pleite durch Corona, die Sache mit dem Härtefallantrag, das Outsourcing der Busfahrer, der plötzliche Abschied von Thomas Spiegel und Peter Peters, die Veröffentlichung über die Umstände warum Kornelia Toporzysek kein Mitglied im Ehrenrat mehr ist und dann nochmals Tönnies mit seiner Firma als Corona-Epizentrum und einem wieder-ins-Gedächtnis-rufen, wie er zu seinem Vermögen gekommen ist.

Schalke gibt keine gute Figur ab, besonders in Sachen Kommunikation. Eine Organisation, die sich zum Marketingprodukt wandelt, aber mit unfassbar schlechtem Marketing und Branding. Und über allem thront Clemens Tönnies, der dem Ansehen des Vereins und den Fans einen Tiefschlag nach dem anderen verpasst, ohne dass es die Führungsetage groß zu stören scheint.

Schalke braucht Leute die was von ihrem Fach verstehen und gemeinsam neue Wege gehen wollen, keinen angestaubten reichen Opa, der immer alle Zügel in der Hand halten muss. Schalke ist eine Bananenrepublik. Das muss sich ändern, wenn der Abwärtstrend langfristig gestoppt werden soll. #TönniesRaus

Und jetzt?

Für mich gibt es zwei große Fragezeichen hinter der Rückrunde. Zum Einen gilt es zu hinterfragen, warum Schalke nach dem Bayern Spiel auf keinen grünen Zweig mehr kam. Und zum Anderen, warum Schalke nach dem Corona-Restart wirkte, als würde man bei Null anfangen. Für ersteres habe ich oben einen Erklärungsansatz zu bieten versucht. Mich dünkt allerdings es steckt mehr dahinter und dass beide Fragen miteinander zu tun haben.

Darüber hinaus gibt es viel Arbeit. Wagner muss sich speziell überlegen wie er Schalke das Toreschießen beibringen möchte und gleichzeitig das Pressing wieder festigen. Und Schneiders Baustelle ist die Qualität der Mannschaft in Breite und Tiefe.

Und insgesamt muss natürlich Clemens Tönnies endlich weg. Für einen weltoffenen Verein, der Schalke ja sein will, ist so eine Person untragbar. Ein Fleisch gewordener Imageschaden.

Ich hoffe im Sommer tut sich so einiges.

P.S.: Im Juli wird es noch einen Podcast von uns geben.

Herzlichen Dank an Redaktionsmitglied Philip für die Unterstützung bei diesem Text. Glück auf!


Karsten

Karsten

Karsten ist auf Kohle geboren, in Europas weltschönstem Herten nämlich, der Stadt, die mal die höchste Fördermenge in Europa hatte. Aufgewachsen in einer Familie von Püttologen studierte er an der FH Gelsenkirchen irgendwas mit Computern. Später zog es ihn in die Ferne zu den Wikingern, wo ihm erst bewusst wurde, wie viel Ruhrpott in ihm steckt. Nach hunderten von Herzklabastern, weil der elende Internetstream immer bei blau-weißen Torchancen abbrach, ist er als Doktor Labertasche wieder zurück in der Heimat (mit Dauerkarte in Block 5) und theoretisiert neben der Maloche den König Fußball. Weil aber seine Kumpels schnell davon genervt waren, verlagerte er das Ganze und gründete Halbfeldflanke zum Beginn der Saison 2013/2014.

7 Kommentare

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ES · 1. Juli 2020 um 10:02

Vielen Dank für die ganz wunderbare Analyse. Es zeigt sich wie so oft, dass das scheinbar Inkonstante oder unerklärlich Andere der beiden Saisonhälften gar nicht so krass unterschiedlich ist und in der Differenz von xG bzw xGA wiederum durch Verletzungen etc. erklärbarer wird.

Diese Tendenzverstärkung ins Negative der zweiten Saisonhälfte ist zwar wahrscheinlich noch nie so extrem ausgefallen, aber schon etwas, was man bei anderen Mannschaften und zu anderen Zeiten immer wieder beobachten kann.

Ohne mich hier besser auszukennen, würde ich behaupten, dass im Wesentlichen ein labiles System vorliegt, dass sehr empfindlich auf kleinste Feedbackschleifen reagiert und sich selbst verstärkt.

Ich bin mir sicher, sämtliche Wettanbieter haben hierfür passende mathematische Modelle und Theorien (die sie schön für sich behalten). Wäre mal interessant, sich damit daten- und methodengestützt zu beschäftigen.

    Karsten

    Karsten · 2. Juli 2020 um 08:43

    Oh ja, das wäre mega spannend. Aber ich vermute es ist leichter an die Original Rezeptur von Coca Cola zu kommen, als Einblicke in solche Modelle zu bekommen… 😉

      Avatar

      Lukas · 2. Juli 2020 um 14:54

      Auch von hier vielen Dank für die Analyse Karsten.

      War erstmal sehr überrascht, dass es doch tatsächlich statistische Berechnungen zur Verletzungshistorie der Vereine vorgefertigt gibt.
      Dort gab es ja auch einen Artikel zur Verletztenhistorie der letzten 7 Jahre auf Schalke (http://fussballverletzungen.com/2017/09/12/gesamtbilanz-teil-9-schalke-04/), die eindeutig zeigt, dass ein generelles Präventionsthema schon immer vorlag.

      Aber eine andere Frage an deine Statistik-Connections Carsten. Kennst du eine Quelle, die auch die Feldposition in den xG einfließen lässt? Von einem Buchmacher weiß ich, dass sie diese Faktoren in ihr mathematisches Modell zur Berechnung mit Einließen lassen.
      Da es den xG Wert ja nochmal um einiges präzisiert.

      Karsten

      Karsten · 2. Juli 2020 um 16:26

      Hi Lukas,
      Großartiger Link mit Schalke Verletzungshistorie! Danke dafür.

      Die Idee vom xG ist ja gerade die Wahrscheinlichkeit eines Tores auszurechnen, von einer gewissen Feldposition aus auf Grund historischer Werte. Was da aber sonst so noch rein gerechnet wird und vor allem wie, da bin ich überfragt. Gegnerdruck, Anzahl Gegenspieler zwischen Schuss und Tor, wie geschossen word (Kopf, falscher Fuß, etc) und ob überhaupt geschossen wird… könnten ja alles interessante Faktoren sein.

      xG ist da auch eher so ein Oberbegriff ist und je nachdem wer berechnet kommt zu recht unterschiedlichen Werten. Beispielsweise unterscheiden sich die Match Plots von Between the Posts teilweise deutlich von den UnderStat Werten. Ich persönlich halte erstere für belastbarer.
      https://betweentheposts.net/match-plots/
      https://understat.com/league/Bundesliga

      Wenn du mehr rausgefunden hast, ich wäre interessiert. 🙂

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Manfred · 3. Juli 2020 um 17:51

Moin.
Ich weiß grad nicht wohin damit, also einfach mal hier: ne kleine Überarbeitung der Links ist überfällig. Königsblog raus, die neue Seite rein. Es wirkt schräg, wenn du oben im Text zu der verlinkst, aber in den Links immer noch die alte Seite steht.

    Karsten

    Karsten · 4. Juli 2020 um 08:28

    Oh, Danke für den Hinweis. Ich wollte die Seite schon längst rausgenommen haben.

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Manfred · 8. Juli 2020 um 08:45

Mal wieder nur der 2. Platz:
https://11freunde.de/artikel/die-seuchentabelle-2019-20/2275217
Gut, der Flügelverleih fehlt, aber es ist schon mehr als eine Ausrede, wie es ja hier und da mal bezeichnet wurde.

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