Mit 2:0 besiegte die Borussia aus Gladbach die Schalker in der Veltins-Arena. Den Unterschied machte sicherlich die rote Karte aus der 59. Minute, doch auch davor war Schalke die leicht unterlegene Mannschaft gewesen. Der Trend bleibt dennoch positiv.

Gladbach offensiv – Schalke defensiv

Borussia Mönchengladbach zeigte gegen das Schalker 4-2-3-1 ihr übliches 4-1-4-1. Hazard und Pléa wechselten dabei als Flügelspieler teilweise die Seite. Dabei bewegten sich die Achter viel in die letzte Linie aber auch auf die Flügel, die Flügelstürmer wiederum ins Zentrum. Es gab viele weite, raumgreifende Läufe der Gladbacher, teilweise tauchte auch Stürmer Stindl als tiefer Sechser auf. Diese Mechanismen waren zwar etwas plump, aber gut abgestimmt.

Dennoch gab es ein paar Situationen, in denen durch die Rochaden die Verteidiger etwas vom Mittelfeld isoliert waren. Schalke konnte das aber im Pressing nicht ausnutzen. Das Pressing war insgesamt gut, aber auch nichts besonderes. Gegen Gladbach wagte Tedesco kein Angriffspressing, meist ging es erst im Mittelfeld los, immer wieder ließ sich Schalke aber auch fallen. Die eigenen Flügel liefen die Außenverteidiger an. Es ging aber weniger darum, gegen diese direkt den Ball zu erobern, vielmehr versuchte Schalke, das gegnerische Aufbauspiel zu stören, und den eigenen Sechsern durch ungenaue Gladbacher Pässe zu Ballgewinnen zu verhelfen. Leider konnte Gladbach hier einige Szenen in ihrem starken Gegenpressing ersticken, und dann selbst Gefahr erzeugen.

Schalke offensiv – Gladbach defensiv

Im eigenen Spielaufbau wechselte Schalke zwischen verschiedenen Strukturen. Teilweise fiel einer der Sechser neben die Innenverteidiger, das wurde aber zunehmend seltener. Teilweise blieben beide Sechser relativ zentral und teilweise schob Rudy weit nach vorne rechts, McKennie ließ sich nach halblinks zurückfallen und es entstand ein 4-1-4-1. Schalke wählte dann den Weg über Kombinationen, streute aber manchmal auch gut lange flache bzw. halbhohe Bälle der Innenverteidiger ein (einen gut vorbereiteten gab es zum Beispiel in der 2. HZ in der 58.).

Probleme hatte Schalke bei der Aufgabenteilung im letzten Drittel. Serdar und McKennie sind gar nicht unbedingt völlig unpassend für diese Positionen, aber zumindest in dieser Gesamtkonstellation. Die beiden konnten mit Uth ganz gut einzelne Situationen auflösen, doch außer Uth ging niemand in die Tiefe. McKennie und Serdar geht das eher ab und auch Konoplyanka wartet lieber auf außen, um ins Dribbling zu gehen. Da er von dort immer wieder den Rückraum anspielte, und Oczipka durch einrückende Läufe die Verbindung zum halbrechten Trio herstellte, hatte Schalke vorne durchaus gute Staffelungen. Es mangelte jedoch an der Finalisierung, das ist aber auch ein Personalproblem.

Hätte man jetzt noch einen besseren Dribbler könnte Uth sich voll auf die letzte Linie konzentrieren und müsste weniger unterstützen. Mit mehr Spielern, die in die Tiefe gehen, wäre es kein Problem, dass Uth viel im Zwischenlinienraum unterstützen muss. Ein richtig guter Zehner könnte die Finalisierung alleine stemmen. Doch das ist ein Personalproblem, das wir lösen können. Einen Zehner haben wir zwar nicht, doch Harit, Embolo, Burgstaller könnten da schon viel bewegen. Vor allem muss man sagen: wir zeigen jetzt erstmals Staffelungen, bei denen man sagen kann, ohne Personalprobleme müsste das funktionieren. Wobei natürlich die Rückkehrer erst wieder die neue Spielweise erlernen müssen, was zu Problemen führen könnte.

Der Anfang der zweiten Halbzeit 

In der zweiten Halbzeit präsentierte Schalke sich zunächst verbessert, McKennie wich etwas entschiedener auf die Flügel aus, positionierte sich überhaupt höher, zugleich hielt Schalke die Breite – das ganze wurde eher zu einem 4-2-4. Dadurch öffneten sich Räume bei Gladbach, da deren Formation mehr gestreckt wurde. Teilweise hatte Schalke in der ersten Halbzeit auch schon solche Szenen, jetzt wurden sie mehr fokussiert. Da die Räume gut bespielt wurden, kam man relativ schnell nach vorne. Gladbach gab gegen diese Ausrichtung mit der Zeit dann auch das Angriffspressing auf. Am Strafraum wurden nun für Schalke die Nachrückbewegungen entscheidend, da durch die Streckung der eigenen Mannschaft die Spieler meist relativ isoliert waren.

In einigen Szenen, in denen das Nachrücken gut gelang, kam es leider zu dummen unkonzentrierten Fehlern oder viel zu frühen Abschlüssen. Die aus den Fehlern resultierenden Ballverluste offenbarten wiederum das Problem der breiten Offensivformation: auch Gladbach fand bei Kontern viel Raum vor und hatte einige sehr gefährliche Szenen. Das hätte man vielleicht vermeiden können, wenn man aus der breiten Staffelung im Spielaufbau mehr Vorstöße der Innenverteidiger mit Ball genutzt hätte, so wie in dieser Szene aus der 57.

Sané ist eigentlich ganz cool. Mc Kennies Lauf ermöglicht es Uth, in den Zehnerraum zu fallen, Oczipka stellt die Verbindung her. Das ganze endet leider in einem etwas sinnlosen Fernschuss Oczipkas, trotz guten Passoptionen.

Die Rote Karte 

Wie immer halten wir uns hier auf Halbfeldflanke in Bezug auf Schiridiskussionen zurück. Es scheint tatsächlich so, dass die Schalker Abwehrspieler dachten, der Ball würde wieder nach hinten gespielt werden, damit der Freistoß dort ausgeführt wird. Ansonsten wäre ihr Abwehrverhalten in dieser Szene aber auch völlig inakzeptabel. Über Notbremsen kann man streiten. Gegen Gladbach hätte ich aber lieber Schalke in Rückstand aber dafür mit 11 Mann gesehen.

Die letzte halbe Stunde wurde stattdessen im 4-2-3 verteidigt. Das war defensiv recht stabil und gerade am Anfang auch gar nicht so schlecht in der Balleroberung. Wenn der Gegner vor die Viererkette spielte wurde ziemlich aggressiv Druck ausgeübt, ebenso vor den Sechsern. Das war natürlich Abwehr- und kein Angriffspressing, aber gerade zu Beginn stellte man sich nicht einfach nur völlig passiv hinten rein. 

Zunächst wurden auch weiterhin die spielerischen Lösungen nach vorne gesucht – und im Umschalten sah das gar nicht so schlecht aus. Mit der Zeit ging es jedoch immer mehr in Richtung lange Bälle. Ohne einen wirklich kopfballstarken Stürmer vorne drin, und mit numerischer Unterzahl im Zentrum, und darum kaum Aussicht auf die zweiten Bälle, war das aber eher ineffektiv. Selbst wenn McKennie mal auf halblinks an den hohen Ball kam, konnte er aufgrund der Unterzahl nicht erfolgsversprechend weiterleiten. 

Die Einwechslung vom eigentlich sehr guten Kramer destabilisierte Gladbach dann sogar kurzzeitig, weil sie infolgedessen etwas bei den Rochaden überdrehten und gegen das gute 4-2-3 kurzfristig keine Anbindung ins Mittelfeld fanden, da zu viele Spieler vorrückten. Mit der Zeit legte sich das jedoch wieder und Neuhaus erhöhte Gladbachs Spielstärke. Die Einwechslung Matondos wiederum verpuffte aufgrund zu vieler langer Bälle und zu weniger Balleroberungen. Die Tore entstanden zwar aus nicht absolut zwingenden Situationen, aber der Sieg war verdient. 

Fazit 

Fokus auf spielerische Lösungen, offensiv stabile Varianten – die verbesserten Leistungen gegen Wolfsburg und Hertha konnten in Gladbach bestätigt werden. Um aber noch die Europe oder gar Champions Leagueplätze zu erreichen, müsste Schalke wohl eine Top 3 Rückrunde hinlegen. Dafür reicht zumindest das momentan gezeigte noch nicht aus. Dass man außerdem gerade vor allem offensiv besser dasteht, könnte gegen Mainz, Freiburg, Düsseldorf wichtige Punkte bringen, gegen Bayern und vor allem City ist das, was Schalke gerade im Pressing zeigt, nicht stark genug. Das ist ja aber auch mal was Schönes: erstmals, seitdem ich Schalke schaue, sind wir defensivtaktisch mal schlechter als offensivtaktisch, auch wenn das aufgrund der Verletzten noch nicht völlig durchdringt. 

Individuell möchte ich hier nochmal Bentaleb hervorheben, er stellte wirklich mal wieder schön seine Pressingresistenz zur Schau und meisterte die Rolle als tieferer Sechser ziemlich gut.  


Jakob

Anders als die meisten kam Jakob über die Liebe zur Taktik zum Fußball und nicht umgekehrt. Schalke-Fan wurde er dann erst mit 18. Wieso genau Jakob als Taktik-Begeisterter ausgerechnet Fan des FC Schalke 04 wurde, das kann er auch nicht erklären. Vermutlich waren es die Leidenschaft der Schalker-Fankurve und das 5:2 gegen Inter Mailand. Inzwischen schreibt er manchmal auch für die WAZ über Fußball.

14 Kommentare

Matt · 3. Februar 2019 um 19:26

Top Analyse – wie immer. Mir fehlt aber ein wenig die Kritik. Letztendlich gab es aus dem Spiel heraus eine Halbchance durch den Kopfball von Uth. Ja Gladbach spielt eine starke Saison aber vom Personal her sollte Schalke eigentlich ebenbürtig sein.
Der Unterschied war aber wieder einmal wie das Personal eingesetzt wird. Serdar spielt eine unterirdische Saison gemessen an seiner Ablöse. Zudem kann er RM aus meiner Sicht überhaupt nicht spielen. Wenn über rechts einmal was kommen sollte ist eseine Einzelaktion von Caliguri. Das war mit Schöpf aber auch nicht besser. Links dagegen klebt Kono an der Aussenbahn. Mit Oczipka kommt auf der Seite ein wenig mehr Gefahr aber auch nicht in dem Maß wie man es bräuchte um ein Top Team zu schlagen. Besser fand ich die Aussenbahnen mit 3er Kette. Da Cali und Oczipka eh nur mittelmäßige Verteidiger sind die ihre Stärken in der Vorwärtsbewegung haben fände ich nach wie vor die 3er Kette passender. Nachtürlich fehlt hier ein wenig das Personal was aber auch ein hausgemachtes Problem ist. McKennie ist für mich auch überschätzt. Für die Zehnerrolle ungeeignet weil ihm fast alles fehlt was man dafür braucht. Alles Themen des Trainers den ich trotz erster hervorragender Runde mittlerweile als destruktiven Trainer sehe. Die Spiele gegen Wolfsburg und die kriselnde Hertah waren zwar punktemäßig gut aber spielerisch genauso schwach wie alle anderen Spiele. Schalke schafft es weder sich mit Kombinationsfußball Chancen zu erarbeiten noch mit Flügel oder Konterspiel. Auch wenn es einen Aufwärtstrend gibt oder gab glaube ich das mehr als Nichtabstieg nicht zu erwarten ist. Nach der Runde kann es dann wohl nur mal wieder einen Neuanfang geben.

    Jakob · 4. Februar 2019 um 10:23

    Also von dem Personal, dass wir da am Samstag zur Verfügung hatte vs das was Gladbach zur Verfügung hatte würde ich da aber schon widersprechen. Nicht krass, aber letztendlich waren wir ja auch einigermaßen ebenbürtig, eben bis zur roten Karte.
    Wieso siehst du denn Tedesco als rein destruktiv? Also die letzten Auftritte waren ja eindeutig von spielerischen Szenen geprägt. War in der Hoffenheimer Jugend und bei Aue auch eher ein konstruktiver Trainer, also ich finde dieses Urteil falsch. Am destruktivsten hat Schalke meiner Meinung nach die letzten 14 Spiele der Saison 2017/18 gespielt. Diese Hinrunde war es mal konstruktiv aber schlecht (ganz wenige Ausnahmen) und zumeist halt destruktiv und mäßig bis okay. Gerade jetzt ist aber der Fokus so stark auf konstruktiven Fußball wie noch nie zuvor finde ich.
    Bei den Fragen zu den Spielerpositionen finde ich deine Aussagen ein bisschen zu dogmatisch. Es gibt nicht den Zehner/Sechser etc., der a, b und c können muss, man muss optimale Rollen für einzigartige Spieler finden (Stindl, CR7, Messi, Busquets, Daniel Baier, Stambouli als Halbverteidiger, Max Meyer als Sechser u.v.m.). Caliguri und Oczipka hatten in diesem Spiel so viele Aktionen wie neben der Dreierkette, durch Rudys und Bentalebs tiefe Rolle konnten sie ja sehr viel aufrücken. McKennie hat seine stärksten Aktionen in den offensiven Halbbahnen, orientiert sich als Achter zu viel nach außen, eigentlich ist dann die Zehnerposition gar keine so schlechte Wahl. Von der Zehn kann McKennie sehr schnell in alle Räume ausweichen, in denen er stark ist. Sein Hauptproblem sind sowieso seine schlechten Positionierungen, aber wenn er von der Mitte ausweicht, dann geht er zumindest in tendenziell gefährliche Räume und kann dann seine individuell guten Fähigkeiten in Technik, Physis aber durchaus auch Passspiel einbringen. Natürlich müssen dann andere die Zehnerposition besetzen. Und in der Gesamtkonstellation der Offensive ergibt sich dann ein Problem, das hängt aber auch mit dem Fehlen Embolos, Burgstallers, Stevens, Harits, Schöpfs etc. zusammen. Mit dem vorhandenen Personal lässt sich kaum eine optimale Offensivreihe schaffen, wobei Matondo da vielleicht weiterhelfen könnte. Das wird sich aber zeigen müssen. An Einzelentscheidungen bei der Positionswahl sollte man aber so eine Trainerkritik nicht festmachen.

      Matt · 4. Februar 2019 um 18:55

      Es ist ja das gute das es verschiedene Meinungen gibt. Und ich denke auch du bist mir in einer Spielanalyse weit überlegen. Was den Personalvergleich zu Gladbach betrifft sehe ich nur Hazard als überragend ansonsten löst Gladbach das meiste über das Kollektiv. Die spielerischen Szenen die wir nun vermehrt haben führen aber maximal dazu das der Ball nicht mehr nach vorne geschlagen wird sondern das man ins Mittelfeld oder mal nach aussen kommt oder eben wieder zurück. Aber eben nicht in gefährliche Räume. Mag sein das ich mit der Einschätzung von Tedesco falsch liege wobei er mich letzte Saison überzeugt hat und ich ihn auch mag aber an was liegt es dann das der dritteuerste Kader (meine ich) nicht liefert? Den größten Teil der Vorrunde waren auch die ganzen aufgezählten nun verletzten Spieler dabei. Nicht nur als Vizemeister sondern eben auch aufgrund des eigentlich guten zumindest teurem Kader ist das Ergebnis viel zu schwach dazu als Zuschauer und Fan sehr unattraktiv. Daher meine Einschätzung so wie geschrieben.

      Karsten

      Karsten · 5. Februar 2019 um 07:57

      Schalke hat schon lange nicht mehr den dritt teuersten Kader. Das ist eine dieser Wahrheiten die vermutlich noch ewig in Köpfen kreisen, aber seit Keller nicht mehr der Realität entsprechen. Tatsächlich hat Gladbach einen teureren Kader als Schalke. Guck mal bei Transfermarkt nach.

      Hannes · 5. Februar 2019 um 13:08

      Hallo, Karsten!
      Beziehst du dich auf die geschätzten Marktwerte?
      Abgesehen von der Bewertung dieser Einschätzung, stellen diese nur zu einem bestimmten Teil die aktuelle Qualität der Spieler dar.
      Ich habe Matts “teuren Kader” auf die Gehaltskosten anspielen sehen.

      Matt · 5. Februar 2019 um 21:07

      Ja ich habe es auf die Gehälter bezogen. Laut Spox.com letzte Runde der viertteuerste Kader. Hinsichtlich Marktwerte ist Schalke im Mittelfeld wobei bei Transfermarkt.de Matondo nicht berücksichtigt ist.

      Beobachter · 7. Februar 2019 um 18:29

      Die Marktwerte auf transfermarkt sind ja nur Schätzwerte, die genauen Personalkosten werden so weit ich weiß nicht von allen Bundesligisten veröffentlicht. Vom Umsatz her ist Schalke jedenfalls klar der drittgrößte deutsche Verein und als einziger neben Bayern und dem BVB in der Top20 Europas. Insofern muss man schon sagen, dass die Leistungen die finanziellen Erwartungen nicht ansatzweise erreichen.

      https://blog.betvictor.com/de-de/sport/fussball/deutscher-fussball/bundesliga/zweieinhalb-klubs-in-der-elite/amp/?btagid=90987166&utm_source=twitter&utm_medium=bvdeblog&utm_campaign=content&utm_term=rh&utm_content=deutscher_fu%C3%9Fball&__twitter_impression=true

Tobias · 3. Februar 2019 um 20:21

ZDF-Sportstudio gesehen? Dort gab es eine taktische Analyse, die sich in Bildern auf zwei Spielszenen beschränkte. Darin hieß es:

Schalke war schlecht gestaffelt und bot Gladbach viel Raum zum Spiel zwischen den Linien.

Unsere Mittelfeld-Sechser Nabil und Basti sind in dieser Position ungeeignet. Nabil unbegründet, Basti, weil er (Defensiv-)Zweikämpfen aus dem Weg geht.

Ich fand das Urteil in diesem kurzen Beitrag extrem einseitig überkritisch; viel zu schlecht, denn ich sehe deutliche Verbesserungen zur ersten Halbserie. Oder hatte der Autor recht? (Eik Gallei?)

    Jakob · 4. Februar 2019 um 10:06

    Also bei Rudy ist das aus taktischer Hinsicht ein komplett schwachsinniges Urteil. Da muss man nur zum Beispiel bei Deutschland in der WM die ersten 20 Minuten gegen Schweden mit dem Rest vergleichen. Durch sein gutes Positionsspiel und seine Absicherung kann er einer Mannschaft mit grundlegend funktionierender Zirkulation unglaublich viel Stabilität geben (Kroos glaube ich bis zur Auswechslung von Rudy ohne Fehlpass, danach bis zur Halbzeit auf 80% runter). Man kann auf spielverlagerung.de genug zu seinen Stärken finden.

    Bei Bentaleb finde ich diese Aussage nach diesem Spiel auch ziemlich bizarr. Hat so viele Situationen so gut über seine Pressingresistenz gelöst.

Horst · 4. Februar 2019 um 06:46

Unser Problem ist Sane seine Fehler führen in der Regel zu Toren weil er nicht in der Lage ist die Abwehr zu koordinieren. Uns fehlt ein Mann wie Bordon.

FloKno · 4. Februar 2019 um 07:46

“erstmals, seitdem ich Schalke schaue, sind wir defensivtaktisch mal schlechter als offensivtaktisch”

– nun ja, mir wäre lieber wenn Schalke mal offensivtaktisch besser wäre als defensivtaktisch, aber ich verstehe was du meinst und stimme dem prinzipiell zu. Mit ein paar fitten Offensivspielern sähe das zZt. vllt ganz gut aus. Leider ist Özil nicht gekommen.

Bentaleb fand ich auch stark. Ich hoffe er bleibt fit und kann mal dauerhaft spielen, das wäre mal was.

Christian Weisz · 4. Februar 2019 um 08:04

Mir ist unklar, wieso Matondo in dieser Spielsituation eingewechselt werden konnte. Das finde ich handwerklich nicht gut vom Trainer.

    Jakob · 4. Februar 2019 um 10:09

    Zu Matondo: wurde mit Sicherheit für Kontergefahr reingewechselt. War defensiv noch nicht so ganz drin, für Uth wäre das aber glaube ich auch problematisch gewesen, hätte da glaube ich auch Probleme gehabt.
    Defensiv waren wir halt davor schon mit weniger Zugriff und haben offensiv zu viel lange Bälle gespielt. Hätte aber auch lieber Serdar statt Rudy rausgenommen, mag aber sein, dass der auch schon erschöpft war.

Bronco · 4. Februar 2019 um 09:16

Schöne Analyse. Ich habe Schalke auch stärker gesehen, als man es im Nachhinein in den Medien vernehmen konnte. Allerdings hat sicht Tedesco, den ich sonst sehr schätze, an einer Stelle vercoacht: Die Einwechslung von Matondo für Rudy fand ich falsch. Er wollte vermutlich einen schnellen Spieler für evtl. Konter haben. Man hätte Rudy aber gebraucht, um das Unentschieden über die Zeit zu bringen. Stattdessen hätte Tedesco m.E. Serdar rausnehmen sollen. Und noch ein Punkt: Matondo hat auf der RA-Position erhebliche Probleme mit der Defensivarbeit gehabt. Das war schnell zu erkennen. Er hätte die Position besser mit Uth tauschen sollen.

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